Opinel aus der Sicht von Fabrice Weber

Lernen wir Fabrice Weber kennen, den Entwickler von Wanderreisen bei Chamina Voyages.

Seit über 40 Jahren entwickelt Chamina Voyages Wander- und Radreisen in Frankreich und Europa – getragen von der Überzeugung, dass sich eine Region am besten in ihrem eigenen Tempo entdecken lässt. Heute arbeitet die Agentur mit dem Opinel-Museum zusammen, um eine neue 4-tägige Reise durch das Maurienne-Tal anzubieten, die Wanderungen, Kulturerbe und lokales Handwerk miteinander verbindet. Höhepunkt der Reise ist der Opinel-Tag, der Besucher in die Geschichte des berühmten savoyischen Messers eintauchen lässt.


© C-Lechevillier

Kannst du dich kurz vorstellen?

Mein Name ist Fabrice Weber, ich bin 53 Jahre alt. Ich habe meine Karriere als Bergführer begonnen und habe die Natur nie wirklich verlassen.

Was mich seit jeher antreibt: die Natur, der Sport und das Miteinander.

Erzähl uns etwas über deinen Beruf bei Chamina Voyages

Ich bin Reiseplaner für Wander- und Radtouren. Konkret bedeutet das, dass ich mich auf die Suche nach den besten Routen mache, um eine Region zu entdecken, und lokale Partner auswähle, die unsere Werte teilen: Unterkünfte, Reiseleiter, Handwerker. Das garantiert unseren Kunden ein hochwertiges Erlebnis, vom ersten Wanderweg bis zur letzten Mahlzeit.

Wie entstand die Idee für eine Reise rund um die Welt von Opinel?

Unsere Naturreisen werden immer durch die Entdeckung des lokalen Kulturerbes und des lokalen Know-hows bereichert. Und das Opinel ist in meinen Augen das Symbol des Wanderns. Wir haben das Glück, dass er in der Maurienne entstanden ist und nach wie vor in Savoyen hergestellt wird: Der geführte Tag im Opinel-Museum fügte sich ganz natürlich in diesen Aufenthalt ein.

Wenn du die Maurienne in drei Worten zusammenfassen müsstest?

© Thierry Vallier

Authentisch: Die Gipfel haben sich ihre wilde Seele bewahrt, und das Tal hält an seinen Traditionen fest.

Panoramisch: Sowohl von den Wiesen als auch von den hohen Pässen aus gibt es immer schroffe Gipfel zu bewundern.

Radsport: Saint-Jean-de-Maurienne gilt als Hauptstadt der Radsportler und ist geprägt von der Geschichte der Tour de France.

Deine schönste Erinnerung an die Gestaltung dieser Reise?

Ein Eintauchen in die über ein Jahrhundert alte Geschichte des Opinel-Messers und das Treffen mit Maxime Opinel, dem Leiter des Museums. Wenn das Know-how schon so lange innerhalb derselben Familie weitergegeben wird, spürt man das in der Art, wie darüber gesprochen wird.

Warum würdest du diese Reise empfehlen?

Es handelt sich um einen Kurzurlaub, der von Lyon oder Paris aus bequem mit dem Zug erreichbar ist und es ermöglicht, ein langes Wochenende inmitten der Berge zu verbringen, bei dem Kultur und körperliche Aktivität miteinander verbunden werden. Nicht zu vergessen die hochwertige Unterkunft, denn gutes Wandern beginnt mit gutem Schlaf. Oder umgekehrt.

Dein Lieblingsort auf der Route?

Es ist nicht nur ein Ort, sondern die Aiguilles d’Arves: Sie zeigen sich an mehreren Stellen der Strecke, und jedes Mal aus einem anderen Blickwinkel. Davon kann ich gar nicht genug bekommen.

Dein Lieblings-Opinel?

Das zeitlose Taschenmesser, ein Nr. 9, robust und vielseitig. Schon als Kind hatte ich mein Opinel für Picknicks in den Bergen im Rucksack dabei. Zuverlässig, leicht und voller Erinnerungen.