Wir stellen Ihnen Perrine Honoré vor, eine Künstlerin, die sich an der Nature-Edition beteiligt hat.

Perrine
Perrine

Kannst du dich in wenigen Worten vorstellen? Woher kommst du? Was sind deine Leidenschaften?

 

Ich bin Perrine Honoré und komme aus Südfrankreich, genauer aus einem Dorf in der Nähe von Nizza. Ich lebe seit nunmehr acht Jahren in Barcelona und habe dort meine künstlerische Laufbahn begonnen.

 

Wandgemälde
Wandgemälde

Sagst du uns etwas über deinen Lebenslauf? 

Ich habe in Schweden eine Modeschule besucht, weil ich schon immer gerne genäht habe und es neben Töpfern eines meiner größten Hobbys ist. Ich liebe es aber auch, andere, ziemlich unterschiedliche künstlerische Techniken zu erforschen. Die Modebranche war nicht unbedingt das Richtige für mich, also beschloss ich, mich zu verändern und Grafikdesign an einer Schule in der Nähe von Paris zu studieren. Nach meinem Abschluss ging ich nach Barcelona, um meinen Master zu machen, der sehr theoretisch war und sich auf Designforschung konzentrierte. Ich wurde mir bewusst, dass ich meine Zeit mit Zeichnen verbrachte, und in Barcelona begann ich, in Galerien zu gehen, um meine Arbeiten vorzustellen. Inzwischen habe ich auch ein Instagram-Konto angelegt, weil ich mir gesagt habe, dass ich meine Arbeit der Öffentlichkeit präsentieren muss, wenn ich von dieser Leidenschaft leben will. Nach und nach entdeckte ich die Street Art für mich. Ein Fresko zog das nächste nach sich, und ich fühlte mich in der urbanen Kunst sofort zu Hause. Urban Art entspricht meiner Sensibilität und dem, was ich mit Kunst vermitteln möchte, denn sie ist großzügig, es kommt zu Interaktionen, und der gesamte kreative Prozess ist sichtbar. Durch Kunst in der Stadt hinterlassen wir ein kleines Stück von uns in einem bestimmten Kontext.

Ich arbeite auch mit vielen verschiedenen künstlerischen Medien, weil ich gerne auf Entdeckungsreise gehe, aber auch, weil ich meine Arbeit diversifizieren muss, um davon leben zu können. Ich habe u. a. ein Kreativbuch für Kinder, Textilmuster, verschiedene Kooperationen, Kunstperformances und etliche andere Dinge gestaltet.

Bist du auch ehrenamtlich tätig?

 

Ja, ich mache tatsächlich eher soziale Aktionen, zum Beispiel in Krankenhäusern und versuche gleichzeitig, sie mit Kunst zu verbinden. Was mir an meinem Beruf gefällt, ist die Tatsache, dass wir dabei viel Spaß haben und vermitteln. Der Spaßfaktor, das heißt ein Büro zu schmücken, mit Kindern ein Wandbild zu malen ... es ist wirklich schön zu sehen, wie viel Freude man sich und anderen damit machen kann.

 

Woher kommen deine Inspirationen?

 

Während meiner Studienzeit war ich geradezu besessen von der aztekischen, tribalen, afrikanischen, australischen Kultur ... Farben haben mich auch immer sehr angezogen. Nach und nach begann ich mich auch für andere Maler zu interessieren und fühlte mich besonders von allem Spanischen angezogen. Das war einer der Gründe, warum ich mich entschied, nach Spanien zu gehen, um dort mein Masterstudium fortzusetzen. Es gibt auch einen mediterranen Aspekt in dem, was ich tue und was ich mag.

Hast du noch andere Kooperationen gemacht?

 

Das tue ich erst seit kurzem, denn anfangs habe ich vor allem eher mit kulturellen Einrichtungen zusammengearbeitet, aber seit etwa zwei Jahren beginnen Marken, Kontakt zu mir zu suchen. Das war einerseits sehr aufregend, andererseits aber auch ein wenig stressig, da es je nach Marke zu ethischen Konflikten kommen kann. Ich musste sorgsam meine Entscheidungen treffen, um ich selbst zu bleiben. Heute bin ich sehr aufrichtig zu mir selbst, es macht mir überhaupt nichts aus, Kooperationen abzulehnen.

Die Zusammenarbeit mit Opinel aber ist perfekt, denn in dem Thema Natur kommen alle meine Werte zusammen. Als ich dann die Räumlichkeiten besuchte, wurde mir klar, dass ihr eure Werte nicht nur oberflächlich propagiert, sondern sie wirklich zur Identität der Marke gehören. 

 

Wie kamst du auf die Idee mit den Zeichnungen auf dem Messer?

 

Ich arbeite gerne in einem Stil, in dem es sowohl figurative als auch abstrakte Elemente zusammen gibt, weil ich gerne jedem Betrachter Raum zur Interpretation geben möchte. Ich finde es interessant, dass jedermann sich ein Bild aneignen kann, dass also jeder sich ein bisschen eine Geschichte erzählt. Da es Volumen hat und es eigentlich keinen Sinn hat, das Bild eingehend zu betrachten, habe ich es wie ein Feuerwerk gestaltet, bei dem sich aus dem Bild kein Sinn ergibt. Die Idee kam mir ziemlich spontan, ich hatte Skizzen zu verschiedenen Elementen wie Blumen, Tieren und Pflanzen angefertigt. Das Feedback, das ich von Camille (Art By Friends Art Director) erhalten habe, bestand darin, die drei Vorschläge zu verschmelzen, und ich habe versucht, Farben zu finden, die sich ergänzen und auf dem Holzgriff gut zur Geltung kommen können. Ich habe meine Zeichnung ohne Mock-up eingereicht, und Camille hat mir ein positives Feedback gegeben: Alles hat sofort gepasst, was die Platzierung, die Farben usw. angeht. Das kommt wahrscheinlich daher, dass meine Arbeit modular ist, was den Prozess vereinfacht.

Was gefällt dir an deinem Beruf am besten?

 

Alles! Aber was mir besonders gefällt, ist die unendliche Freiheit in der Fülle der Möglichkeiten. Mit Illustrationen können wir alles zeichnen, was wir wollen, sogar das, was gar nicht existiert – es gibt keine Grenzen. Ich hatte schon immer eine blühende Fantasie und konnte als Kind acht Stunden allein in meinem Zimmer verbringen, denn ich war in meiner eigenen Welt.

Mir gefällt vor allem, dass ich reise, neue Menschen kennenlerne und nie in Routine versinke. Schließlich geht es darum, sich die ganze Zeit über von den Gelegenheiten treiben zu lassen, das ist für mich eine Art „Autobahn der Lebensfreude“.

 

Hast du eine Vorliebe für eines unserer Opinel-Produkte?

 

Nun, ich habe mich heute in den kleinen Opinel-Schlüsselanhänger N°02 verliebt, der wirklich unheimlich süß ist. Ich liebe ihn!  Aber als erstes habe ich das Nr. 08 geliebt, weil ich es geschenkt bekommen hatte.

 

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Was hat dich dazu veranlasst, mit Opinel zu arbeiten?

 

In unserer Familie gibt es wirklich eine emotionale Verbindung zu Opinel. Wir hatten ein Ferienhaus in der Nähe des Sees von Annecy, also gab es schon immer diese Verbindung zu Savoyen, und wir sind eine Familie, die sehr viel wandert, Ausflüge macht, die Natur genießt ... wir haben auch einen Hang zum Pfadfindertum, und zu diesem Lebensgefühl gehört auch Opinel.

Das Opinel war in meiner Familie ein sehr symbolisches Geschenk zum Beginn des Teenageralters, denn aus unserer Sicht ist man dann kein Kind mehr, also fängt man an, mit einem Messer zu hantieren. Wir alle haben in unserer Familie ein Messer gehabt, als eine Art Brauch.  Mein Vater hat mir vor kurzem auch ein Foto von seiner Nr. 13 geschickt, die er bekommen hat, als er 10 Jahre alt war. Dieses Messer ist heute 50 Jahre alt. Jetzt ist er sehr stolz darauf, dass der Name Honoré in der Opinel-Geschichte auftauchen wird.